CGR AL Sport
Test & Bewertung 2025
1.499 €
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Profil
Performance-Bewertung
Einsatzbereiche
Beschreibung
Das Ribble CGR AL Sport positioniert sich im hart umkämpften Segment der Einstiegs-Gravel-Bikes unterhalb der 1.500-Euro-Marke. Der britische Direktversender kombiniert einen Rahmen aus 6061-T6-Aluminium mit einer serienmäßigen Carbongabel — für diese Preisklasse kein Standard.
Die Geometrie fällt entspannt aus mit einem flachen Lenkwinkel von 71,5° und langen Kettenstreben von 435 mm, was dem Bike Laufruhe und Beladungstoleranz verleiht, jedoch auf Kosten direkter Reaktivität. Die Reifenfreiheit von 47 mm (700c) ermöglicht komfortable Setups für Mixed-Terrain-Einsatz; der Rahmen akzeptiert zudem 650b-Laufräder, was die Setup-Flexibilität deutlich erhöht.
Beim Antrieb setzt Ribble auf Shimano GRX 610 in der 1×12-Konfiguration. Das einkettenblattbasierte System vereinfacht die Bedienung und reduziert mechanische Ausfallrisiken im Gelände. Die 12-fach-Kassette bietet eine ausreichend breite Bandbreite für Gebirgstouren wie für zügige Straßenpassagen. Gebremst wird über Shimano GRX 610 hydraulische Scheibenbremsen mit 160-mm-Rotoren an beiden Achsen.
Die Laufräder kommen werksseitig nicht tubeless-kompatibel — ein bekannter Kritikpunkt an verschiedenen CGR-Versionen — was Off-Road-Fahrer zum Laufradwechsel zwingt. Das Gesamtgewicht liegt laut Hersteller bei 9,8 kg; Testberichte maßen knapp unter 10 kg in Größe L.
Das Rad ist konsequent auf Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit ausgelegt, mit zahlreichen Befestigungspunkten für Gepäck und Schutzbleche. Als Einstieg in den Gravel-Sport oder als robustes Allround-Werkzeug für Brevet, Bikepacking-Wochenenden und gemischte Pendelstrecken findet das CGR AL Sport seinen Platz — und bietet dabei ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das im Direktvertrieb ohne Händlermarge möglich wird.
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