Bergamont

Grandurance 4

Test & Bewertung 2025

Gravel2025

1.199 €

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Technische Daten

TypGravel
RahmenAluminium
Gewicht11 kg
SchaltgruppeShimano Sora 2×9 mechanisch, FC-R3000 50/34T, CS-HG201 11-34T
BremsenTektro MD-C310 mechanisch, 160mm
Max. Reifenbreite45 mm

Profil

Performance-Bewertung

Straßen-Speed
7.0
Gravel-Speed
8.0
Bergauf
8.0
Bergab
7.0
Komfort
6.0
Handling
7.0
Stabilität
9.0
Grip / Traktion
7.0
Beschleunigung
7.0
Bremsen
5.0
Komponentenqualität
5.0
Laufräder
5.0
Reifenfreiheit
7.0
Montagepunkte
10.0
Rahmenqualität
6.0
Preis-Leistung
6.0

Einsatzbereiche

Renn-Eignung
5.0
Bikepacking
8.0
Vielseitigkeit
8.0
Geländetauglichkeit
6.0
Alltagstauglichkeit
6.0

Beschreibung

Das Bergamont Grandurance 4 ist ein Einsteiger-Gravelbike auf Basis eines AL-6061-Aluminiumrahmens in Diamantform. Bergamont verwendet hier denselben Rahmen wie beim höherwertigen Grandurance 6, was dem Rad eine solide Grundlage verleiht. Die Geometrie ist auf Allroad-Einsatz ausgelegt und verbindet Laufruhe auf der Straße mit ausreichend Wendigkeit auf Schotterwegen. Der Rahmen bietet Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger, was das Grandurance 4 auch als Pendler- und Reiserad qualifiziert. Die Aluminium-Gabel mit Schnellspanneraufnahme ist funktional, verzichtet aber auf die Dämpfungseigenschaften einer Carbon-Gabel, was sich auf langen Schotterstrecken bemerkbar macht.

Beim Antrieb setzt Bergamont auf eine vollständige Shimano-Sora-Gruppe mit 2x9 Gängen. Die FC-R3000-Kurbel mit 50/34 Zähnen in Kombination mit der CS-HG201-Kassette (11-34T) deckt eine große Bandbreite ab, die sowohl flottes Rollen auf Asphalt als auch steile Schotterrampen ermöglicht. Im Testbetrieb fällt die Sora-Schaltung allerdings durch leichte Verzögerungen beim Gangwechsel auf, die STI-Hebel wirken in der Verarbeitung einfach. Für den Einstiegspreis ist das akzeptabel, mittelfristig bietet der Rahmen genügend Potenzial für ein Schaltungs-Upgrade.

Die mechanischen Scheibenbremsen vom Typ Tektro MD-C310 mit 160-mm-Rotoren liefern eine Grundbremsleistung, die für trockene Bedingungen ausreicht. Im Vergleich zu hydraulischen Systemen fehlt es an Dosierbarkeit und Bremskraft bei Nässe, was den stärksten Kritikpunkt des Rades darstellt. Die Laufräder bestehen aus Shining DB-T260-Felgen mit BGM-Pro-Naben und Schnellspannern. Die Schwalbe G-One Bite in 45 mm Breite mit RaceGuard-Pannenschutz sind eine vernünftige Erstausstattung, die auf Gravel wie auf Straße funktioniert.

Im Gesamtbild positioniert sich das Grandurance 4 als ehrliches Einsteigerrad für rund 1.200 Euro. Wer in den Gravelsport hineinschnuppern möchte, ohne gleich vierstellig in Premiumkomponenten zu investieren, erhält einen zukunftssicheren Rahmen mit solider, aber nicht überragender Ausstattung. Die größten Einschränkungen liegen bei den mechanischen Bremsen und der trägen Schaltung.

Rahmengröße
cm
cm

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