Addict Gravel 10
Test & Bewertung 2025
6.499 €
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Profil
Performance-Bewertung
Einsatzbereiche
Beschreibung
Das Scott Addict Gravel 10 positioniert sich als Gravel-Race-Bike im oberen Preissegment. Der Rahmen besteht aus Scotts HMF-Carbon und nutzt eine rennorientierte Gravel-Geometrie mit relativ kurzem Radstand, was sich in einem direkten, agilen Lenkverhalten äußert. Die interne Zugverlegung und das austauschbare UDH-Schaltauge entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Die Gabel ist ebenfalls aus HMF-Carbon gefertigt und mit Flatmount-Aufnahmen für Scheibenbremsen versehen.
Angetrieben wird das Addict Gravel 10 von einer SRAM Force XPLR eTap AXS-Gruppe mit 1x12-Konfiguration und elektronischer Funkschaltung. Die Einfach-Übersetzung spart Gewicht und reduziert die mechanische Komplexität, bietet aber naturgemäß weniger Bandbreite als eine 2x-Lösung. Die hydraulischen SRAM-Force-Scheibenbremsen arbeiten mit 160-mm-Rotoren und liefern in Tests gleichmäßige, gut dosierbare Bremsleistung.
Bei den Laufrädern setzt Scott auf Fulcrum Rapid RED aus Carbon, die das Gesamtgewicht niedrig halten. Bereift ist das Rad mit Schwalbe G-One in 45-mm-Breite, die auf trockenen Schotter- und Waldwegen funktionieren, bei Nässe und Schlamm allerdings an Grenzen stoßen. Die maximale Reifenfreiheit liegt bei 45 mm, was den Spielraum für breitere oder profilstärkere Reifen einschränkt.
Das Cockpit besteht aus dem Carbon-Lenker Syncros Creston 1.0 X und einem Syncros-Vorbau. Die Sattelstütze ist eine Syncros Duncan 1.0 mit D-Shape-Profil — ein proprietäres Format, das die Nachrüstung einer Teleskop-Sattelstütze ausschließt. Gepäckträger-Aufnahmen an Gabel und Hinterbau fehlen; lediglich verdeckte Schutzblech-Montagepunkte sind vorhanden.
Das Gewicht liegt je nach Rahmengröße bei rund 8,4 bis 8,9 kg. In Tests erzielte das Rad gute Bewertungen: road.cc vergab 8 von 10 Punkten, Cyclist 4 von 5 Punkten. Beide heben den effizienten Vortrieb und das direkte Handling auf befestigten sowie leicht unbefestigten Wegen hervor. Für technisches Gelände oder längere Bikepacking-Touren ist es aufgrund der fehlenden Montagepunkte und der rennorientierten Auslegung weniger geeignet.
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