Pinarello

Grevil F

Test & Bewertung 2025

Gravel2025

6.999 €

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Technische Daten

TypGravel
RahmenToray T700 Carbon, Asymmetric
Gewicht7.8 kg
SchaltgruppeSRAM Force XPLR eTap AXS 1x12
BremsenSRAM Force hydraulisch, 160mm
Max. Reifenbreite45 mm

Profil

Performance-Bewertung

Straßen-Speed
10.0
Gravel-Speed
7.0
Bergauf
9.0
Bergab
7.0
Komfort
6.0
Handling
9.0
Stabilität
7.0
Grip / Traktion
6.0
Beschleunigung
10.0
Bremsen
8.0
Komponentenqualität
9.0
Laufräder
9.0
Reifenfreiheit
6.0
Montagepunkte
4.0
Rahmenqualität
10.0
Preis-Leistung
5.0

Einsatzbereiche

Renn-Eignung
10.0
Bikepacking
2.0
Vielseitigkeit
6.0
Geländetauglichkeit
3.0
Alltagstauglichkeit
2.0

Beschreibung

Das Pinarello Grevil F kostet 6.999 Euro und ist das Gravel-Modell des venezianischen Herstellers, der seinen Ruf über Jahrzehnte im Profi-Rennradsport aufgebaut hat. Der Rahmen besteht aus Toray T900 UD Carbon – dem gleichen Fasermaterial, das Pinarello auch in seinen Dogma-Rennrädern verwendet. Konstruktiv ist der Rahmen asymmetrisch aufgebaut, ein Merkmal, das Pinarello aus dem Rennradsegment übernommen hat: Die Kettenstreben sind links und rechts unterschiedlich dimensioniert, um die unterschiedlichen Kräfte von Antriebsseite und Bremsseite auszugleichen.

Die Gabel trägt den Namen F-Onda und verfügt über einen sogenannten ForkFlap – eine aerodynamisch geformte Verkleidung an der Gabelkrone, die laut Hersteller den Luftwiderstand im Frontbereich reduziert. Die Hinterstreben sind als Dropped Stays ausgeführt, also tief angesetzt, was die Bettung der Kettenstreben näher an die Nabe bringt und Einfluss auf die Rahmensteifigkeit hat. Eine D-Shape-Sattelstütze mit leichtem Flex soll Vibrationen am Hinterbau dämpfen. Im Unterrohr ist ein integrierter Stauraumbereich untergebracht – eine bei Gravel-Bikes zunehmend verbreitete Lösung für Werkzeug oder Snacks, die ohne externe Taschen auskommt.

Als Antrieb ist SRAM Force XPLR eTap AXS verbaut – in der neueren Version als 1x13-System, in älteren Konfigurationen als 1x12. Das eTap-System ist vollständig kabellos, die Schaltwippen kommunizieren per Funk mit dem Schaltwerk, Akkus sitzen an Schaltwerk und Hebeln. SRAM Force ist die zweithöchste Gruppe im SRAM-Portfolio und liegt damit unterhalb von Red, aber deutlich über Rival. Die Bremsen kommen ebenfalls von SRAM Force, hydraulisch mit 160-Millimeter-Rotoren. Laufräder sind als MOST Ultrafast 45 GR spezifiziert – MOST ist Pinarellos hauseigene Komponentenmarke. Bereift ist das Testrad mit Vittoria Terreno T50 in 45 Millimetern, die maximale Reifenbreite liegt bei 50 Millimetern.

Das Testgewicht wird mit rund 8,3 Kilogramm angegeben, erhältlich sind die Größen 46 bis 60 Zentimeter. BikeRadar beschreibt das Grevil F als stabil, aber nicht träge in der Lenkung, mit einer Geometrie, die Rennradfahrern den Umstieg erleichtern soll. Als Schwachstelle nennt der Test die Serienbestückung der Laufräder, die hinter den Erwartungen in dieser Preisklasse zurückbleibe. Das Grevil F ist damit ein Bike mit klarer Renn-DNA, das technische Gravel-Rennen ebenso adressiert wie schnelle Schotterrunden mit Rennradhintergrund.

Rahmengröße
cm
cm

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