Gravelator Prime
Test & Bewertung 2026
4.199 €
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Technische Daten
Profil
Performance-Bewertung
Einsatzbereiche
Beschreibung
Mit dem Gravelator Prime 2026 schiebt KTM die Mittelklasse seiner neuen Carbon-Gravel-Plattform in einen Bereich, der bislang den Topmodellen vorbehalten war. Der Rahmen ist eine komplette Neuentwicklung für 2026 und teilt Geometrie sowie Features mit dem Spitzenmodell Exonic, ohne dessen Carbon-Layup-Optimierungen für den letzten Gramm-Vorteil.
Im Zentrum steht das FIS-Konzept (Full Integrated Storage): Im Unterrohr verschwinden Werkzeug, Snacks oder ein Schlauch, abgedeckt durch eine bündig integrierte Klappe. Ergänzt wird das System durch das HUT-Tool (Helpful Universal Tool), das bereits ab Werk im Rahmen sitzt und die wichtigsten Inbus-Größen abdeckt. Die Reifenfreiheit liegt bei 45 mm, was das Bike klar im Performance- statt im Adventure-Segment positioniert. Mounts für Schutzbleche und kleinere Bikepacking-Lösungen sind dennoch vorhanden.
Geschaltet wird elektronisch und kabellos mit der SRAM Rival XPLR AXS in der neuen 13-fach Generation. Die 40T-Kurbel kombiniert mit der XG-1351 Kassette (10-46) deckt eine Bandbreite ab, die früher 2x-Setups vorbehalten war, vom Rollen auf Asphalt bis zu steilen Schotterrampen. Dass auf dieser Preisstufe bereits AXS verbaut ist, gehört zu den deutlichsten Argumenten des Prime gegenüber der mechanischen Konkurrenz.
Bei den Bremsen setzt KTM auf SRAM Paceline CL Scheiben (160/160 mm), eine sinnvolle, aber unspektakuläre Wahl. Das eigentliche Highlight rollt darunter: DT Swiss GRC1600 Dicut Carbon Laufräder, die in dieser Preisklasse ein echtes Statement sind und das Systemgewicht von 8,5 kg maßgeblich ermöglichen. Bereift ist das Prime ab Werk mit Pirelli Cinturato Gravel RC in 45 mm, schnell rollend, aber kein Reifen für tiefen Matsch.
In der KTM-Hierarchie liegt das Prime damit zwischen dem alurahmigen Master und dem Race-orientierten Exonic. Für 4.199 Euro bekommt man Carbon, AXS-Funk, Carbon-Laufräder und integrierte Storage-Lösungen in einer Konfiguration, die ohne offensichtliche Sparmaßnahmen auskommt.
Pro & Contra
- 8,5 kg Systemgewicht
- SRAM Rival XPLR AXS 13-fach
- DT Swiss GRC1600 Carbon Laufräder
- FIS Storage + integriertes HUT-Tool
- Komplett neuer Carbon-Rahmen 2026
- Preis über 4.000 Euro
- Nur SRAM Paceline Bremsscheiben
- Reifenfreiheit auf 45 mm limitiert
- Nicht so race-spitz wie Exonic
Häufige Fragen
01Für wen eignet sich der Gravelator Prime?
Für Fahrer, die ein sportliches Carbon-Gravel mit AXS-Funkschaltung und Carbon-Laufrädern unter 4.500 Euro wollen. Zwischen dem alurahmigen Master und dem Race-orientierten Exonic positioniert.
02Welche Körpergröße wird abgedeckt?
Fünf Rahmengrößen von 49 bis 59.
03Welche Reifenbreiten passen in den Rahmen?
Bis 45 mm – klar im Performance- statt Adventure-Segment. Ab Werk Pirelli Cinturato Gravel RC in 45 mm auf DT Swiss GRC1600 Dicut Carbonlaufrädern – in dieser Preisklasse ein echtes Statement.
04Was leistet die SRAM-Rival-XPLR-AXS-1x13?
Kabellos elektronisch in der neuen 13-fach Generation. 40T Kurbel mit XG-1351 Kassette 10-46 – Bandbreite, die früher 2x-Setups vorbehalten war. SRAM Paceline CL Scheiben 160/160 mm.
05Was ist am Rahmen integriert?
FIS (Full Integrated Storage) im Unterrohr mit bündig integrierter Klappe für Werkzeug, Snacks oder Schlauch. Das HUT-Tool (Helpful Universal Tool) sitzt ab Werk im Rahmen und deckt die wichtigsten Inbus-Größen ab. Mounts für Schutzbleche und kleinere Bikepacking-Lösungen vorhanden.
06Wie schwer ist der Gravelator Prime?
8,5 kg – das Systemgewicht wird maßgeblich durch die Carbon-Laufräder ermöglicht. Für 4.199 Euro bekommt man Carbon, AXS-Funk, Carbon-Laufräder und integrierte Storage-Lösungen ohne offensichtliche Sparmaßnahmen.
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Daten zuletzt aktualisiert: 20. April 2026