KTM

Gravelator Pro

Test & Bewertung 2026

Gravel2026

2.099 €

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Technische Daten

TypGravel
RahmenCarbon
Gewicht9.9 kg
SchaltgruppeShimano GRX RX820 1x12
BremsenShimano GRX hydraulisch, 160/160 mm
Max. Reifenbreite45 mm

Profil

Performance-Bewertung

Straßen-Speed
6.5
Gravel-Speed
7.5
Bergauf
7.5
Bergab
7.0
Komfort
7.5
Handling
7.5
Stabilität
7.3
Grip / Traktion
7.3
Beschleunigung
7.0
Bremsen
6.5
Komponentenqualität
7.0
Laufräder
6.8
Reifenfreiheit
6.8
Montagepunkte
7.5
Rahmenqualität
7.5
Preis-Leistung
8.8

Einsatzbereiche

Renn-Eignung
6.3
Bikepacking
7.3
Vielseitigkeit
7.0
Geländetauglichkeit
5.5
Alltagstauglichkeit
6.5

Beschreibung

Das KTM Gravelator Pro 2026 ist der preisgünstigste Carbon-Einstieg in KTMs neuer Gravelator-Plattform. Für 2.099 Euro bekommt man hier denselben für 2026 überarbeiteten Carbon-Rahmen wie in den teureren Elite-, Master- und Prime-Versionen, kombiniert mit einer soliden Shimano-GRX-Ausstattung und einem klar auf Alltagstauglichkeit ausgelegten Komponenten-Setup.

Der Rahmen trägt die Bezeichnung Gravelator Carbon x1/R6980 und bringt alle Kernfeatures der Plattform mit: die neue, etwas komfortbetontere Geometrie, das FIS-System (Full Integrated Storage) im Unterrohr und eine breite Ausstattung an Ösen für Bikepacking-Gepäck, Schutzbleche und Cargo-Cages an der Gravel Carbon Fork F18. Die maximale Reifenfreiheit liegt bei 45 mm.

Geschaltet wird mechanisch mit der Shimano GRX RX820 1x12 Gruppe. 40T-Kurbel, 10-51 Kassette, 12 Gänge, das ergibt eine sehr breite Bandbreite für Gravel-typisches Terrain. Dass hier bereits GRX RX820 und nicht eine günstigere RX600/610-Stufe verbaut wird, gehört zu den starken Argumenten des Pakets. Die Bremsen sind hydraulische Shimano GRX mit 160/160 mm Scheiben.

Beim Laufradsatz muss man Kompromisse eingehen: KTM verbaut die hauseigenen KTM Pro Gravel CL TLR-Laufräder, aufgebaut bei Ibex. Die sind tubeless-ready und robust, aber aus Aluminium — die Carbon-Laufräder bleiben den teureren Elite- und Master-Varianten vorbehalten. Bereift mit Maxxis Reaver Hypr-X in 45 mm. Cockpit und Sattel kommen aus KTMs eigenem Team-II-Programm.

Mit 9,9 kg ist das Pro das schwerste Carbon-Modell der Gravelator-Familie — aber immer noch deutlich leichter als Alu-Alternativen wie das Gravelator 15. Wer einen Carbon-Rahmen mit moderner Geometrie zum Preis eines gut ausgestatteten Alu-Bikes sucht und auf Carbon-Laufräder verzichten kann, findet hier einen sehr konsistenten Einstiegspunkt in die Plattform.

Pro & Contra

Vorteile
  • Carbon-Rahmen für 2.099 €
  • GRX RX820 1x12 mit 10-51
  • FIS-Storage im Unterrohr
  • Zahlreiche Bikepacking-Ösen
  • Tubeless-ready ab Werk
Nachteile
  • Alu-Laufräder statt Carbon
  • 9,9 kg schwerstes Carbon-Modell
  • Nur 1x12, keine Straßen-Range
  • Einstiegs-GRX-Bremsscheiben
Rahmengröße
cm
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Daten zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2026