Turbo Levo SL2 Comp Alu
Test & Bewertung 2025
6.600 €
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Profil
Performance-Bewertung
Highlights
SL 1.2 Motor, 320 Wh, 20,2 kg, Alu, Fox Genie, unter 7.000 EUR, Light-E-MTB Einstieg
Beschreibung
Das Turbo Levo SL2 Comp Alloy ist der Einstieg in Specializeds Light-E-MTB-Welt für 2025 und das einzige Modell der SL-2-Reihe mit Alurahmen. Gegenüber den Carbon-Varianten spart man rund 1.000 Euro, zahlt dafür mit knapp zwei Kilogramm Mehrgewicht. Der Listenpreis liegt bei 6.600 Euro.
Der Rahmen besteht aus M5 Aluminium und übernimmt die Geometrie der Carbon-Modelle. Auch hier liefert Specialized ab Werk ein Mullet-Setup: 29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten. Ein Umbau auf durchgängig 29 Zoll ist möglich. Die Geometrie lässt sich über den bekannten Geometry-Adjust in mehreren Stufen anpassen — Lenkwinkel, Tretlagerhöhe und Kettenstrebenlänge sind variabel. Sechs Rahmengrößen von S1 bis S6 decken Körpergrößen von circa 152 bis 198 cm ab.
Die Fox 36 Rhythm Gabel mit Grip Dämpfer bietet 160 mm Federweg vorne, am Hinterbau arbeitet ein Fox Float X Performance mit 150 mm. Das Fahrwerk trägt keine Elite- oder Factory-Suffixe — die Einstellmöglichkeiten sind entsprechend reduziert, die Grundperformance aber solide.
Der Specialized SL 1.2 Motor leistet 50 Nm und 320 Watt Peak — identisch zu den Carbon-Geschwistern. Der integrierte 320-Wh-Akku lässt sich mit einem optionalen 160-Wh-Range-Extender auf 480 Wh erweitern. Die Steuerung übernimmt das MasterMind TCU mit App-Anbindung.
SRAM GX Eagle schaltet mechanisch über 12 Gänge mit 10-52er Kassette. Die SRAM Maven Bronze Bremsen greifen mit Vierkolben-Sätteln auf 200-mm-Scheiben. Die Laufräder sind Specialized Hookless Alu mit 30 mm Innenweite. Die Dropper-Sattelstütze stammt von X-Fusion.
Specialized gibt ein Gewicht von 20,26 kg in Größe S4 an. BikeRadar testete das Bike und vergab 3 von 5 Sternen — die Tester lobten die einstellbare Geometrie und das gute Fahrwerk, kritisierten aber die für den Preis schwache Motorleistung, die begrenzte Akku-Reichweite und die zu kurze Dropper-Sattelstütze. The Loam Wolf bestätigte im Vergleichstest das beste Abfahrtshandling, sah das Bike aber durch Motor und Akku im Feld limitiert. Für Fahrer, die ein natürliches Fahrgefühl bei geringem Gewicht suchen und auf maximale Motorleistung verzichten können, ist das Alu-Modell der preisgünstigste Einstieg in die Levo-SL-Plattform.
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