Uproc EVO:X 6.10
Test & Bewertung 2026
8.199 €
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Profil
Performance-Bewertung
Highlights
Bosch CX, 750 Wh, 170/165mm, Carbon, Fox Rhythm/Performance, Shimano Deore, 8.199 EUR
Beschreibung
Mit dem Uproc EVO:X positioniert Flyer erstmals ein eigenständiges E-Enduro im Programm. Das 6.10 bildet den Einstieg in die neue Plattform, die der Schweizer Hersteller für 2026 komplett überarbeitet hat. Carbon-Rahmen, 170 mm Federweg vorne und 165 mm am Heck, Mullet-Laufräder und der Bosch Performance Line CX mit 750-Wh-Akku — die Grundzutaten stimmen.
Der Rahmen nutzt einen Viergelenk-Hinterbau mit kopfüber montiertem Motor, was die seitliche Akku-Entnahme erleichtert. Flyer integriert ein Multitool im Steuerrohr und MonkeyLink-Anschlüsse für die Beleuchtung. Die Geometrie fällt mit steilem Sitzwinkel und langem Reach modern aus, der Flip-Chip erlaubt eine Feinabstimmung.
Beim Fahrwerk setzt das 6.10 auf die Fox 38 Float Rhythm E-Optimized an der Front und einen Fox Float X Performance am Heck. Die Rhythm-Kartusche bietet weniger Einstellmöglichkeiten als die Performance-Variante des teureren 8.70, erledigt ihre Arbeit aber zuverlässig. Der Bosch CX liefert 85 Nm Drehmoment und lässt sich über vier Modi steuern, die 750-Wh-Batterie sorgt für solide Reichweite.
Bei der Schaltung kommt Shimano Deore in 12-fach zum Einsatz, gebremst wird mit Shimano MT520 an 203-mm-Scheiben. Die Mullet-Laufräder mit Formula-Naben und Onza-Bereifung sind zweckmäßig, ohne Glanzpunkte zu setzen. Die absenkbare KS LEV Integra passt den Hub an die Rahmengröße an.
Im Test der Ride MTB zeigte sich das Uproc EVO:X als überraschend agiles E-Enduro, das sich eher wie ein All-Mountain fährt als wie ein schwerfälliger Federweg-Bolide. Bergab gibt die hohe Front Sicherheit, das Mullet-Setup sorgt für Wendigkeit in engen Kurven. Bergauf verlangt das Setup bei steilen technischen Passagen eine aktive Gewichtsverlagerung.
Für 8.199 EUR liefert Flyer ein solides Carbon-E-Enduro mit bewährtem Bosch-Antrieb. Die Deore-Schaltung und Rhythm-Gabel ordnen das 6.10 klar als Einstiegsmodell ein — wer mehr Fahrwerks-Performance will, muss zum 8.70 greifen.
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