Solace Gravel eRide 20
Test & Bewertung 2025
5.999 €
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Profil
Performance-Bewertung
Einsatzbereiche
Beschreibung
Scott bringt mit dem Solace Gravel eRide 20 ein E-Gravel-Bike, das auf Laufruhe und Komfort setzt statt auf pure Leistung. Der TQ HPR50 Mittelmotor mit 50 Nm ist einer der leisesten Antriebe im E-Gravel-Segment – im Fahrtest von radfahren.de fiel vor allem die geringe Geräuschentwicklung auf.
Der Rahmen besteht aus Scotts HMX Carbon, der höherwertigen Carbonfaser-Variante im Sortiment. Die Kabel verschwinden vollständig im Inneren. Der 360-Wh-Akku sitzt integriert im Unterrohr, optional lässt sich ein 160-Wh-Range-Extender nachrüsten, der die Gesamtkapazität auf 520 Wh erhöht.
Ein Detail, das Scott von der Konkurrenz abhebt: die SRAM Smartbox. Der Akku für die elektronische SRAM Rival XPLR eTap AXS Schaltung ist fest im Rahmen verbaut und wird über das gleiche Ladekabel wie der Motorakku geladen – ein USB-Kabel für alles. Die Schaltung selbst arbeitet kabellos mit 12 Gängen.
Gebremst wird hydraulisch mit SRAM Rival und 160-mm-Scheiben. Die Syncros Capital 1.0 Carbon-Laufräder tragen serienmäßig Schwalbe G-One Overland in 50 mm Breite – damit ist das Solace breiter bereift als die meisten E-Gravel-Konkurrenten.
Bei radfahren.de erreichte das Solace Gravel eRide 20 im Test 91 von 100 Punkten ("Sehr gut") bei einem gemessenen Gewicht von 13,52 Kilogramm. T3.com vergab die volle Punktzahl (5/5) und nannte es das "beste leichte Gravel-E-Bike 2025". Cycling Electric (4,5/5) beschrieb den Charakter als "Gravel Glider, nicht Gravel Grinder" – sanft und komfortabel statt hart und direkt.
Kritisiert wurde die Bedienung der Modustasten am Oberrohr und die begrenzte Zahl an Gepäckaufnahmen. Für mehrtägige Bikepacking-Touren ist das Solace nur bedingt geeignet, für Tagestouren auf Gravel und Straße dafür umso mehr. Der UVP liegt bei 7.599 Euro.
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