e-Impulso Gravel
Test & Bewertung 2025
5.999 €
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Profil
Performance-Bewertung
Einsatzbereiche
Beschreibung
Das Bianchi e-Impulso Gravel positioniert sich als leichtgewichtiges E-Gravel-Bike der Premiumklasse. Der Carbonrahmen nutzt Bianchis proprietäre Countervail-Technologie, bei der viskoelastische Schichten zwischen den Carbonfaser-Lagen eingearbeitet sind. Diese absorbieren laut Hersteller bis zu 80 Prozent der Vibrationen, ohne die Rahmensteifigkeit zu kompromittieren – ein spürbarer Vorteil auf langen Schotterpassagen und rauem Untergrund.
Die Geometrie orientiert sich an Bianchis Gravel-Racing-Plattform Impulso mit sportlich-gestreckter Sitzposition, bleibt aber durch moderate Reach-Werte alltagstauglich. Das Gesamtgewicht von 12,5 kg ist für ein E-Gravel-Bike bemerkenswert niedrig und resultiert aus der Kombination von Carbon-CV-Rahmen und dem kompakten Mahle X20 Antriebssystem.
Der Mahle X20 arbeitet als Hinterradnabenmotor mit 65 Nm Drehmoment und 275 W Spitzenleistung. Der 350-Wh-Akku ist vollständig im Unterrohr integriert, sodass das Rad optisch kaum von einem unmotorisierten Gravelbike zu unterscheiden ist. Die natürliche Kraftentfaltung und das geringe Motorgewicht von 1,39 kg sind zentrale Stärken dieses Systems. Der integrierte Akku erlaubt je nach Gelände und Unterstützungsstufe moderate Reichweiten – bei bergigem Terrain ist ein zurückhaltender Einsatz der Motorunterstützung ratsam.
Die Shimano GRX 820 Di2 Schaltgruppe in 1x12-Konfiguration bietet präzise elektronische Schaltvorgänge und eine für Gravel ausreichende Bandbreite. Die hydraulischen GRX-820-Scheibenbremsen mit 160-mm-Rotoren sorgen für zuverlässige Verzögerung. Die maximale Reifenfreiheit von 42 mm ermöglicht den Einsatz gängiger Gravelreifen, schränkt jedoch die Optionen für gröberes Gelände ein.
Das e-Impulso Gravel richtet sich an sportive Fahrer, die ein leichtes, unauffälliges E-Gravelbike mit hochwertiger Ausstattung suchen. Die Countervail-Dämpfung ist ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz und kommt besonders auf langen Distanzen zur Geltung. Für technisches Gelände oder Bikepacking ist das Rad aufgrund der begrenzten Reifenfreiheit und fehlender Montageösen weniger geeignet. Im Preissegment um 6.000 Euro konkurriert es mit dem Pinarello Nytro Gravel und dem Orbea Gain – und muss sich in puncto Preis-Leistung gegen günstigere Alternativen behaupten.
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