Sub Tour 30
Test & Bewertung 2026
3.299 €
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Technische Daten
Profil
Performance-Bewertung
Ausstattung
Testauszeichnungen
Beschreibung
Das Scott Sub Tour 30 ist die mittlere Ausbaustufe der komplett neu aufgestellten Sub-Tour-Familie für Modelljahr 2026. Scott hat das frühere "eRIDE"-Kürzel gestrichen und die Baureihe vom reinen Citypendler Richtung vollwertiger Alltags- und Trekkingallrounder weiterentwickelt. Der Listenpreis liegt bei 3.299 Euro, womit sich das Rad zwischen dem minimalistischen Sub Tour 10 und den höherwertigen Ausstattungsvarianten einordnet.
Basis ist ein Aluminiumrahmen mit integriertem Akku und Kabelführung, den Scott wahlweise als klassischen Diamantrahmen und als tiefen Wave-Einstieg anbietet. Vier Rahmengrößen von S bis XL decken Körpergrößen von etwa 155 bis 197 cm ab. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 160 kg, der Gepäckträger nimmt laut Racktime-Spezifikation bis zu 25 kg auf und ist mit dem SnapIt-2.0-System für Kindersitze und Taschen kompatibel. Leergewicht fährt das Rad mit 28,4 kg in ein für diese Kategorie übliches Fenster.
Den Antrieb übernimmt die aktuelle Bosch Performance Line (BDU346Y) mit 75 Nm Drehmoment, gespeist aus einem 545-Wh-PowerTube-Akku. Scott koppelt den Mittelmotor mit einer Shimano Nexus Inter 5 Nabenschaltung und einem Gates CDC 130T Zahnriemen, was Wartungsaufwand und Verschleiß deutlich reduziert. Gebremst wird über Shimano BR-MT200 Scheibenbremsen mit 180 mm vorn und 160 mm hinten.
An der Front sitzt eine SR Suntour NVX 32 5TA NLO Coil-Federgabel mit 100 mm Federweg und Lockout, die Stöße von Bordsteinen und groben Radwegen absorbiert, ohne den Fahrer in ein MTB-Setup zu zwingen. Auf 29-Zoll-Laufrädern laufen Schwalbe Big Apple Performance in 55-622, dazu kommen Curana Alu-Schutzbleche, ein Ursus Seitenständer sowie ein StVZO-konformes Lezyne-Lichtset mit Hecto-E65-Frontscheinwerfer.
In der Preisklasse um 3.300 Euro ist Bosch Performance Line mit 75 Nm, 545-Wh-Akku, Riemenantrieb und Nabenschaltung eine stimmige Kombination. Konkurrenten wie das Kalkhoff Image 5, das Cube Supreme Hybrid Pro oder das Riese & Müller Swing spielen auf ähnlichem Niveau, wobei Scott hier über die Suntour-Federgabel einen Komfortvorteil gegenüber vielen Starrgabel-Citybikes mitbringt.
Pro & Contra
- Wartungsarmer Gates-Riemenantrieb
- Starker Bosch 75-Nm-Mittelmotor
- Komfort durch 100-mm-Federgabel
- Komplette StVZO-Ausstattung ab Werk
- Wahl zwischen Diamant und Wave
- Nur 5 Gänge begrenzen Tourentauglichkeit
- Relativ schwer mit 28,4 kg
- Kein Schloss im Lieferumfang
- Bremsscheibe hinten nur 160 mm
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Daten zuletzt aktualisiert: 20. Mai 2026